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Mit dem Tesla Model Y in den Polargebieten: Unser Autor hat diese Erfahrung gemacht.

Der Absatz ist im Keller , die Aktie auf Talfahrt ,, die Führungsebene – in Form von CEO Elon Musk – außer Kontrolle geraten : Bei Tesla Krisen erleben wir gerade eine Schwere, die ihresgleichen in der Geschichte dieses einstmals revolutionär gewesenen Landes nicht kennt. E-Autobauers .

Und trotz – oder gerade wegen – der Risse in Teslas Fassade bin ich von den Autos des Unternehmens fasziniert. Für einen Kurzurlaub im Norden Norwegen Also, in der Provinz Troms, beschloss ich daher, einen Tesla Model Y mit einer Batteriekapazität von 75 Kilowattstunden zu mieten – ideal für längere Strecken.

Während meiner Reise begleitete mich der Tesla bei meinen Ausflügen zu den Inseln Senja und Kvaløya, in die Lyngen-Alpengruppe sowie zum berühmten norwegischen Wasserfall Målselvfossen - und zu zahlreichen weiteren atemberaubenden Naturschauspielern. Mit jeder gefahrenen Meile offenbarte sich das wahre Wesen des Teslas immer deutlicher, einschließlich seiner Vor- und Nachteile.

Ich möchte euch erklären, was mir beim Fahren eines Teslas aufgefallen ist, warum trotzdem die Aufladung in Norwegies, dem Land der Elektroautos, problematisch sein kann – und warum ich niemals mehr einen Tesla für eine solche Reise reservieren werde.

Die Fahrbereitschaft im Tesla ist einzigartig.

Ein Tesla ist einfach alles – jedoch keinesfalls ein gewöhnliches Auto.

Insbesondere ist das Modell Y ein futuristischer Hochtechnologie-E-Automobil, das nur so vor Energie strotzt. Bei meiner Testfahrt im Allradantriebsmodell mit maximalem Autobereich waren es 514 PS, die vom Dualmotor getrieben wurden – eine Konfiguration aus zwei Elektromotoren, einem vorne und einem hinten.

Schnell wie ein Pfeil raste ich mit dem Tesla durch die unendliche, von Schnee bedeckte Region nordöstlich des Polarkreises. Die Zacken der Reifen klammerten sich begierig an den Eisboden. Das Gewicht von fast zwei Tonnen blieb vollkommen unbemerkt.

Egal ob bergauf oder bergab: Das Tesla Model Y zeigte immer seine Leistungsfähigkeit – und brachte dabei viel Freude am Fahren.

Beim Fahren bemerkte ich Folgendes: Selbst bei schwierigen Verhältnissen verhielt sich das Auto still und friedlich; es zeigte keinerlei Einflussnahme durch die Umstände und schien sehr belastbar zu sein. Die zahlreichen Unregelmäßigkeiten der verschneiten, hügeligen Straßen nahm das Fahrzeug souverän wahr und bewältigte sie mühelos, ohne dass sich dabei Tempo einbüßte. Dies beeindruckte mich äußerst positiv, da Elektroautos von Tesla zwar viele Stärken haben, doch im Allgemeinen werden sie nicht besonders robuster ausgelegt.

Natürlich: meine fünf Tage langen Fahrerfahrungen geben überhaupt keine Auskunft über die Haltbarkeit des weltberühmtesten Elektroautos. Dennoch bin ich mir sicher: das Fahren mit dem Modell Y bietet in kürzester Zeit einen Eindruck von Stabilität und Bequemlichkeit – eine starke Kombination dieser beiden Merkmale.

Eine allgemeine Herausforderung ist das Laden.

Allerdings hat die Geschwindigkeit und Fahrlust meines weißen Tesla-SUVs, der fast im Winterlandschaft verschwunden ist wegen seiner Farbe, ein Nachteil: sowohl die Elektrifizierung als auch andere Funktionen von Modell Y verlangen unbedingt eine ständige Versorgung mit Energie. Daher benötigt dieses Luxuszubehör besonders häufig etwas: einen Power-Nap. Und dafür muss man sich wirklich Zeit nehmen. Reise fluss durchaus hemmen.

Ein Ladevorgang ist je nach Ladestation, Ladezustand und externen Umständen innerhalb von lediglich 30 Minuten fertiggestellt werden können. Es könnte jedoch auch bis zu sechs Stunden in Anspruch nehmen.

Da unsere Airbnb -Die Unterkunft in der Nähe von Tromsø bot leider keine Möglichkeit für die herkömmliche „ Über Nacht Ladung“ an – bei Verwendung einer sogenannten Wallbox hätte eine volle Aufladung etwa sechs Stunden gedauert. Daher mussten wir uns auf das öffentliche Lade Netz stürzen und es ausprobieren.

Unser großes Glück: Norwegen steht an der Spitze bei Fragen der Elektromobilität. Dies gilt ebenso für die Ladesinfrastruktur. Etwa 25.000 Ladepunkte, darunter 4.000 schnelle Ladestationen, decken kontinuierlich die Bedürfnisse der Elektrofahrzeugnutzer ab. Sogar in abgelegen Bereichen im Norden sind zahlreiche schnelle Ladestellen vorhanden, die Leistungswerte über 300 Kilowatt bieten und somit extrem effektiv sind. Meist dauert es bei meinem Tesla nur ungefähr 40 Minuten, um den Batterieladestatus von ca. 20 Prozent auf volle Kapazität zu erhöhen.

Eine Frage des Anbieters: InNorwegen ist das Spektrum an Ladestationen vollständig vorhanden – je höher die Leistung in Kilowatt, desto schneller erfolgt der Ladevorgang.

Ich habe das Problem mit der fehlenden Wallbox erfolgreich gelöst. Einen viel größeren Haken gibt es jedoch bei einem anderen Thema, der einen Tesla – nicht nur in Norwegen, sondern weltweit – in den Leerlauf versetzen kann: das Durcheinander von wettbewerbswilligen Ladesystemen.

Falls du dich zuvor nicht gründlich informierst über die Anbieter der Ladesäulen entlang deiner Strecke - insbesondere bezüglich der akzeptierten Zahlungsoptionen - besteht das Risiko eines Elektroausfalls. Nach Angaben der Deutsch-Norwegischen Handelskammer gibt es in Norwegen etwa 20 verschiedene Anbieter sowie rund 13 unterschiedliche Zahlungssysteme. Es herrscht ein Mischmasch aus obligatorischen Apps, Accesskarten und unterstützten Auslandsbezahlen. Fintech Genauso wie das norwegische System Vipps birgt auch dieses eine gefährliche Gefahr. Wir sind ihr ebenfalls mehrmals zum Opfer fallen.

Mein Tipp für dich ist folgender: Sorge vorab dafür, dass du alle relevanten Informationen erhältst und stelle sicher, dass dein Akku genügend geladen ist, damit du bis zur nächsten Ladesäule kommst. In einem Tesla erleichtert dir die Navigation dies sogar weiter: Siezeigt während deiner Fahrt in Echtzeit an, welcher Anteil deines Akkus bei der Ankunft wahrscheinlich noch übrig sein wird.

Der Tesla-Bias hat meine Ferien gestört.

Aber das Ladelandessystem inNorwegen liegt außerhalb von Teslas Einflussbereich. Vielmehr bin ich durch eine andere Sache davon abgehalten, jemals wieder einen Tesla auszuleihen.

Ein Tesla ist eine rollende Spaßzentrale – und eine riesige Ablenkung vom Wesentlichen.

Das Auto zwang mich zu schnellem Fahren vom Fahrbetrieb zum Vergnügen. Im Tesla sind die Bildschirme zahlreicher als der Tacho vorhanden, und es bietet mehr unnötige Funktionen für Reisen als echte Leistungsfähigkeit und Funktionsweise. Gelegentlich erscheint das Gefährt eher wie ein iPad statt eines Autos. Wahrscheinlicher noch ist die Tesla-Leuchtershow: Ein kleiner Lichtertanz, den das Auto selbst durchführt und während des Abspiels von Musik einen Parkplatz in eine Tanzfläche verwandeln lässt.

Trotz der Abwesenheit vieler Extras: Die Umstellung fast sämtlicher Funktionen auf ein einzelneszentrales Display – ohne traditionelle Tastierungen oder Schalter – führt zu einer ungewohnten Bedienweise, die den Fahrer überflüssigerweise ablenkt. Ein herkömmliches Auto würde dies mit einfachem Griff lösen können, doch das ist beim Tesla nicht der Fall.

Ein riesiger Touchscreen und nicht viel mehr: Im Tesla Model Y sind alle Funktionen durch ein großes Display im Armaturenbrett zusammengefasst. So lassen sich beispielsweise Bilder von Außenkameras anzeigen.

Ein herausragendes Beispiel dafür ist die komplizierte Bedienung des Wischermechanisms: Jemand, der sie nur leicht justieren möchte, kann sich rasch im verworfenen Menü verlieren – während das Fahrzeug weiterfährt. Das System nimmt Gesten wahr, die auf den landschaftlichen Anblick gerichtet sind, und Natur - und lassen wir uns diesbezüglich auch vom Verkehr leiten – sollten gelten. Persönlich bin ich der Meinung, dass ein Auto bei Fahrten, die dazu da sind, genossen zu werden und zur Entspannung beizutragen, kein zentrales Element sein sollte.

Mein Aufenthalt in Norwegen war fantastisch, hatte jedoch sicherlich mit dem sogenannten Tesla-Vorurteil zu kämpfen.

Da es sich bei einem Handschuhfach nur durch eine Spracherkennung oder mindestens zwei Klicks auf dem Touchdisplay öffnen lässt, widerspricht das meiner Vorstellung davon. Obwohl Tesla meinen Ausflug sicherlich nicht gemindert hat – eher im Gegenteil, ich habe viel Freude daran gehabt – haben solche unübersichtlichen Prozesse definitiv zu Verwirrungen geführt.

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